FRE-Ausblick 2016

FÖRDERGEMEINSCHAFT RECHT & EIGENTUM
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FRE Ausblick 2016

Die gemeinnützig anerkannte Vereinigung ist entsprechend ihrer Satzung im Einsatz für die Förderung von Wissenschaft und Forschung und der Arbeit für das Grundrecht des Eigentums. In
§ 2 der Satzung ist dieser Zweck und seine Umsetzung aufgezählt.
In enger Zusammenarbeit mit dem Zusammenschluss der Opfer und Betroffenen von Verfolgung und Enteignung seit 1945 besteht eine wichtige Aufgabe in der Dokumentation und Aufarbeitung der Geschichtsepoche 1945 bis 1989, die Sammlung der Dokumente der Zeitzeugen der SED-Diktatur in den Epochen 1945 bis 1989 (SBZ) und 1989 bis 1990 (DDR) einschließlich historischer und generell wissenschaftlicher Auswertung zum Zwecke der Nutzung u.a. für Bildungs-einrichtungen, Schulen usw. sowie fachlicher Öffentlichkeitsarbeit.

Nach den Fortschritten und Initiativen der letzten Zeit, insbesondere auch bei der Aufarbeitung der Bodenreform in Plänitz sowie Vorstößen für den Erhalt von Kulturdenkmalen geht es im kommenden Jahr mit besonderem Einsatz um folgende Schwerpunkte:

A. Fortsetzung der Arbeit für das Dokumentations- und Aufarbeitungszentrum Plänitz, besonders mit Blick auf die Zeitzeugenarchive und Digitalisierung der Datenbanken, hierzu gehört auch die Zusammenstellung wichtiger historischer Zahlen und Daten der Epochen SBZ und DDR, besonders der Zwangskollektivierung.

B. Realisierung des 2014 begonnenen Schulprojekts anhand der entsprechenden Materialien, Plakate und Berichten, Umsetzung vor Ort mit Schulen und Bildungseinrichtungen mit Unterstützung von Zeitzeugen und Fachreferenten.

C. Satzungsgemäße Unterstützung von Grundlagenarbeit und Verfahren für die Strafrechtliche Rehabilitierung.

D. Zusammenarbeit und Vernetzung mit anderen Instituten, Verbänden und Organisationen sowie Museen.

E. Besondere Initiativen zur Erhaltung von Stätten des Kulturerbes im Rahmen des „Aktions-kreises Kulturerbe“ innerhalb der FRE.

F. Erstellung und Publizierung von Denkschriften und Resolutionen, u. a. für die Professoren „der Potsdamer Neun“ sowie Kontaktpflege vor wissenschaftlichen Hintergrund auf Bundes- und Landesebene sowie im Rahmen europäischer Zusammenschlüsse.