Bericht zum Aufbau eines Aufarbeitungs- und Dokumentationszentrums

Gutshaus Plänitz 1941

Zusammenfassung der Arbeit der

Fördergemeinschaft Recht und Eigentum (FRE)
zur Vorbereitung des Aufarbeitungs- und Dokumentationszentrums

"Forum zur Epoche der Boden-und Industriereform ab 1945"

im Zeitraum vom 30. April bis zum 20. Juli 2008

A. Ausgangslage
Wie in mehreren Informationsblättern der FRE („Flyern“), Veröffentlichungen der Aktionsgemeinschaft Recht und Eigentum (ARE) und anlässlich der inzwischen zehn verschiedenen Auftakt- Veranstaltungen in Potsdam und Döllen/ Pignitz dargestellt, betreibt die in München ansässige und als gemeinnützig anerkannte
Fördergemeinschaft Recht und Eigentum zielgerichtet die Schaffung und Gestaltung einer zentralen zeitgeschichtlichen Erinnerungsstätte. Sie soll über die dringend erforderliche Sammlung der noch vorhandenen Zeitzeugnisse hinaus Aufgaben der Begegnung und Diskussion erfüllen, teilweise die Rolle eines „Boden-und Industriereform-Museums“ erfüllen und so auch zu einer wissenschaftlichen Aufarbeitung der Nachkriegsjahrzehnte in Deutschland und Europa, besonders jedoch in den jungen Ländern beitragen.
Die in Potsdam, Döllen und ab Ende Juli d.J.in Groß Behnkenhagen bei Stralsund gezeigte und ständig zu ergänzende sogen. „Werkstatt-Ausstellung“ gibt viele Hinweise und Anstösse zur Thematik und macht das Gesamtvorhaben bewusst.

B. Ergebnisse im Sommer 2008
Aus den diversen Vorträgen, Podiumsgesprächen und Zusammenfassungen der Veranstaltungen mit ihren Diskussionen ist jetzt bereits eine relativ umfangreiche grössere Schriftenreihe mit wichtigen Beiträgen zur Thematik in Vorbereitung, die das am 30.April 2008 im Potsdamer Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte verkündete Motto: „Erleben- Erinnern - Verstehen“ aufgreift.
Die in den diversen Veröffentlichungen dargestellten Möglichkeiten –erfolgreiche Fortsetzung der Einführungskampagne, vor allem aber Chance der zu günstigen Bedingungen realisierbaren Schaffung eines zentralen Ortes für das Vorhaben- haben sich bis zum Juli d.J. bestätigt. Somit kann im Falle einer jetzt notwendigen dynamischen Unterstützung durch Anschub-Finanzierung die konkrete Umsetzung dank des bestehenden Arbeitsteams und der wirksamen administrativen Förderung bis hin zu einem besonderen Zuschuss-Programm mit der konkreten Umsetzung unmittelbar begonnen werden. Dies erscheint wegen der besonderen „Gunst der Stunde“ als geradezu zwingend notwendig.
Die bereits in ideeller ausdauernder Arbeit selbst geschaffenen Voraussetzungen mit z.B. über 2200 Seiten einer Datenbank zur „Bodenreform“ sind eine jetzt schon denkwürdige „Mitgift“ für den Aufbau des Zentrums , sie sichern Respekt und auch Verständnis und Unterstützung öffentlicher Stellen und Ministerien.

C. Nächste Schritte, Chance und Zeitplanung
Vor dem Hintergrund des erarbeiteten Rahmens für die Konzeption und der bisher geleisteten beträchtlichen Vorarbeit zur Darstellung, Illustration und thematischen Verdeutlichung ist nunmehr der Zeitpunkt gekommen, um im Zusammenwirken mit den Beteiligten die entscheidende Phase der inhaltlichen Umsetzung einzuleiten.
Noch während die „Werkstatt-Ausstellung“ der FRE in Vorpommern mit einer Reihe weiterer Veranstaltungen - zusammen mit Kooperationspartnern- ihre Aufgaben wahrnimmt, das Arbeitsteam mit der Sammlung der Zeitzeugnisse fortfährt und ständig mit konkreten Vorbereitungen beschäftigt ist, muss die Planung das künftigen Standorts mit Klärung der dazugehörigen finanziellen Fragen einschließlich der erforderliche Förderanträge vorangetrieben werden.
Zu diesem Zwecke sind eine Übersicht des Vorhabens und darüber hinaus eine zusammengefasste kurze Begründung und Erläuterung erstellt worden, die den künftigen Förderern und etwaigen Spendern für die FRE zugänglich sind.

Im Vertrauen auf Erkenntnis und Verständnis appellieren wir an jeden Empfänger unserer Nachrichten und Anfragen, das Vorhaben der wissenschaftlichen zeitgeschichtlichen Dokumentation und Aufarbeitung der für uns alle schicksalhaften Epoche ab 1945 zu unterstützen und den Plänen zum Durchbruch zu verhelfen . Und zwar nach seinen Kräften und Möglichkeiten, mit seinen Verbindungen und Anregungen.
Der Zeitpunkt hierfür:
MÖGLICHST SOFORT!

Aktuelle Informationen finden sie auch hier:
Vorstellung des Konzepts zur Errichtung und Gestaltung des „Dokumentations- und Aufarbeitungs-Zentrums zur Geschichtsepoche 1945 – 1990“ im früheren Herrenhaus Plänitz